Lang lang ist’s her…

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Jambo ihr Lieben!

So, jetzt kommt mal wieder ein neuer Blog. Irgendwie hab ich es jetzt doch nicht so schnell geschafft, einen neuen Eintrag zu schreiben, deswegen wird das jetzt wahrscheinlich wieder ein recht langer Roman.

Also, es gibt auf jeden Fall Neuigkeiten: Ich habe mir naemlich noch eine weitere Beschaeftigung gesucht, da mir mittlerweile diese eine Unterrichtsstunde einfach viel zu wenig ist. Ich brauche nicht mehr so lange, bis ich die Stunden vorbereitet habe und ausserdem faellt der Unterricht doch recht oft aus, da eben kein Strom da ist. Kurz gesagt: Ich habe nicht so viel zu tun. Und so richtig wohl fuehle ich mich dort auch immer noch nicht. Um zu demonstrieren, wie langweilig mir teilweise ist, hab ich mal einen meiner unzaehligen Zettel, die ich bemalt habe, fotografiert:

Das passiert bei zu grosser Langeweile…

Der ist entstanden, als mal kein Strom da war (und da das oft der Fall ist, gibt es recht viele solcher Zettel. 😉 ) Wenn der Strom da ist, surfe ich meistens recht viel im Internet. Das allerdings foerdert Heimweh…und ich bin ja auch nicht hier, um Stunden im Internet zuzubringen oder mich zu langweilen. Das kann ich daheim auch.

Da eine Mit-Freiwillige meinte, dass in dem Projekt, in dem sie arbeitet, Lehrer fehlen wuerden, habe ich mir das dann mal angeschaut am Montag und es ist so super da. Good Hope ist ein Center, in dem unter anderem auch Kinder, die die Pruefung, um auf die weiterfuehrende Schule gehen zu koennen, nicht geschafft haben und dort fit dafuer gemacht werden sollen. Das ist ja auch eigentlich genau das, was ich urspruenglich machen wollte. Allerdings gab es dann leider in dem Center, wo ich gewesen waere, Probleme und dann hat mich meine Organisation halt in die Secondary School gesteckt, in der ich jetzt bin. Naja, auf jeden Fall war ich am Montag da und ich habe mich gleich wohl gefuehlt.
Am Mittwoch bin ich dann nochmal mit und wurde dann gleich ins kalte Wasser geschmissen sozusagen, denn ich sollte gleich unterrichten, ohne vorher zu wissen, was die Kids gemacht haben vorher und ohne Unterrichtsvorbereitung. So lernt man Spontanitaet im Unterricht. 🙂
In Englisch wussten die anderen, was gemacht wurde und dann habe ich da angeknuepft, naemlich am Erkennen von Adjektiv und Nomen. Da habe ich schon festgestellt, dass der Leistungsunterschied in der Klasse recht gross ist. Spaeter hab ich dann noch Mathe gemacht.
Am Donnerstag war dann die Amerikanerin, die gerade die Klasse noch hat, die aber naechste Woche abreist, wieder da und konnte mir sagen, was vorher in Mathe gemacht wurde. Diesmal habe ich dann nur Mathe gemacht und zwar Gleichungen mit einer Unbekannten. Manche standen vorne an der Tafel und konnten keinen einzigen Schritt alleine machen, da musste ich immer helfen. Da muessen manche noch gewaltig ueben. Aber das bekommen wir schon hin.

Ich werde das jetzt erstmal parallel machen bzw. im Dezember sind jetzt dann eh Schulferien und ich kann den ganzen Tag bei Good Hope bleiben,worauf ich mich schon sehr freue. Einzig der Arbeitsweg ist recht lang jetzt und abends war ich letzte Woche ziemlich muede. Aber lieber bin ich muede und weiss aber, dass ich was gemacht habe, als dass ich muede bin und aber eigentlich nichts gemacht hab, ausser mich langweilen…

Gestern sind dann fast alle Volunteers von World Unite zusammen zu einem Ausflug zu den Hot Springs aufgebrochen. Wir sind ja Volunteers und unsere Betreuerin meinte, wir koennen uns auch mal ein paar Tage frei nehmen oder ein langes Wochenende machen, wenn wir Bescheid sagen bei unserer Einsatzstelle, weil sie wissen, dass wir was anschauen wollen im Land. Ich fands super, mal aus Moshi rauszukommen. Das war jetzt naemlich erst das zweite Mal aus der Stadt raus, da ich mir immer denke “Ich bin ja so lange hier, ich habe ja noch Zeit.” Ich hoffe, dass das nicht eine Falle ist und ich am Ende schauen muss, dass ich noch alles, was ich von Tansania sehen will, anschaue.
Alleine die Fahrt zu den Hot Springs war schon der Hammer, vorallem, als wir dann irgendwann von der geteerten Strasse abgefahren sind. Den meisten wurde dann aufgrund der schlechten Strassenverhaeltnisse auch schlecht. Aber man sieht auch so unglaublich viel, wenn man sich mal auf den Weg aus der Stadt raus macht, alleine die ganzen kleinen Doerfer, an denen man vorbei kommt.
Die Hot Springs, auch wenn sie ihren Namen nicht wirklich verdienen, da das Wasser eigentlich eher recht kuehl ist, sind traumhaft schoen. Es war nicht so viel los und so konnten wir schoen planschen. Wir haben dann auch alle gemeinsam (waren 12 Leute, glaub ich) gepicknickt. Es war auf jeden Fall ein toller Tag.
Hier noch zwei schoene Fotos:

Hot Springs 🙂

Und nochmal 🙂

So, da ich hier jetzt schon eine Stunde dransitze und es mittlerweile fast halb 1 ist,muss ich jetzt mal schlafen gehen…

Lala salama! (Schlaft gut!)
die Kathi

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