Umzug und Wechsel des Projekts

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Hallo ihr Lieben,

So, dann kommt jetzt wieder ein neuer Blog. Endlich. Tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat, aber seit ich umgezogen bin, bin ich so vielbeschäftigt, dass ich kaum mehr für etwas Zeit habe.

Ich bin vor 2 Monaten in die Volunteer-WG gezogen. Ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum ich umgezogen bin und nicht meiner Gastfamilie geblieben bin. Ja, warum bin ich umgezogen? Ich habe meine Gastfamilie total gern, aber da ich meine Arbeitsstelle gewechselt habe, war es einfach ein zu langer Arbeitsweg (mindestens 1 Stunde einfacher Weg, je nachdem wie die Dalas fahren bzw. wann ein Dala kommt, dass nicht entweder total leer ist oder total voll). Außerdem gab es da halt auch noch andere Sachen, wie, dass ich halt doch nicht die Freiheit habe wie ich sie vorher daheim hatte. Jetzt kann ich halt doch auch entscheiden, was ich mache, ohne, dass ich immer Bescheid sagen muss, wo ich bin und wann ich wieder komme. Und ich kann essen was und wann ich will und bin immer gleich in der Stadt. Immerhin war ich ja 5 Monate in meiner Gastfamilie und hab ziemlich gut erleben können, wie das Leben in einer (wohlhabenden) afrikanischen Familie so ist. Aber jetzt bin ich sehr froh, dass ich in der Stadt wohne und möchte nicht mehr tauschen. Fotos und evtl. ein Video hab ich gerade noch nicht, aber die kommen bald noch.

Ansonsten habe ich im November/Dezember schon das Projekt gewechselt bzw. bin erst zweigleisig gefahren und hab den Wechsel dann im Januar festgemacht.
Wie ihr ja wisst, habe ich anfangs ja an einer staatlichen Secondary School gearbeitet und dort aber nur 1 ½ Stunden am Tag unterrichtet. Da halt der Strom leider echt oft weg war, gab es aber ganz viele Tage, an denen ich garnicht unterrichtet habe. Das hat mich ehrlich gesagt sehr genervt und war auch nicht gerade förderlich dafür, dass ich mich gut einleben konnte. Andere Volunteers haben mir dann erzählt, dass in ihrem Projekt Lehrer fehlen und dann bin ich da Ende November mal mit und hab mir das angeschaut. Es hat mir sehr, sehr gut gefallen und dann habe ich entschlossen, dass ich da unterrichten möchte und hab dann auch die Woche drauf, glaub ich, gleich angefangen, dort zu arbeiten und bin dann erstmal zweigleisig gefahren, d.h. ich bin morgens nach Majengo zu Good Hope gefahren und habe da bis 12, halb 1 unterrichtet und bin dann in die Schule und habe dort dann den Computerunterricht gegeben, sofern denn Strom da war. Ab Mitte Dezember war dann ein Monat Schulferien in der staatlichen Schule und ich war dann ganztags bei Good Hope. Nach dem Unterricht hatte ich dann noch Zeit, Unterricht für den nächsten Tag vorzubereiten, Tests vorzubereiten, zu korrigieren oder mich einfach mit den Leuten dort zu unterhalten. Außerdem kochen wir immer mit den Frauen (und manchmal Yona, dem männlichen Mitgründer, aber über Good Hope generell erzähle ich euch dann im nächsten Post etwas) und essen dann gemeinsam Mittag. Einfach total schön. Das fand ich so schön und vorallem hatte ich dort die richtige Menge an Arbeit. Unterricht von 9 Uhr bis 12/12.30 Uhr und danach noch gut Zeit, Sachen vorzubereiten oder ein bisschen auszuspannen. Als die Ferien dann langsam zu Ende gingen und ich hätte wieder anfangen müssen, in der Secondary School zu arbeiten, habe ich beschlossen, nicht wieder zurück gehen zu wollen. Ich habe das dann Adelina, unserer Betreuerin, gesagt und die hat dann für mich mit der Schulleiterin geredet und meinte dann, dass es kein Problem ist, dass ich dort nicht mehr unterrichte. Darüber war ich ehrlich gesagt sehr froh! 🙂

Ja, und jetzt bin ich seit Ende November fester Bestandteil bei Good Hope und mega froh darum, weil es mir dort einfach unheimlich gut gefällt. Außerdem habe ich dort auch meinen Freund, mit dem ich seit fast 4 Monaten jetzt zusammen bin, kennengelernt. :)(Der übrigens schon auch ein Grund für meinen Umzug in die Stadt war 😉 ).

So, jetzt bin ich mega müde und geh jetzt ins Bett.

Die Tage kommt hoffentlich nochmal ein Eintrag, in dem ich Good Hope näher vorstelle.

Liebe Grüße,
Kathi

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